Jan Sessenhausen, Partner Cusp Capital – Der VC hinter „Die Höhle der Löwen“ (#8)
Shownotes
Was viele nicht wissen: Jan Sessenhausen ist seit über 11 Jahren der Venture Capitalist hinter den Kulissen von Die Höhle der Löwen. Als einziger VC begleitet er die Vorselektion der Pitches – von den ersten Bewerbungen bis zur Show-Reife.
Im Gespräch mit Iskender gibt Jan exklusive Einblicke in die DHDL-Redaktionsprozesse, erzählt, was ein TV-Pitch von einem VC-Deck unterscheidet – und warum Authentizität, Fokus und Zukunftsvision entscheidend sind.
Außerdem: Wie sich Fundraising für Gründer:innen und Fondsmanager wirklich anfühlt, welche Fehler immer wieder passieren – und warum ein altes iPhone ihn täglich daran erinnert, wie schnell sich Technologie und Märkte verändern.
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Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.
Transkript anzeigen
00:00:04: Mein Name ist Iskander Dirig, ich bin CEO-Advisor und Investor.
00:00:07: Im Dealmacher-Podcast geht es um Fundraising, M&A, Private Equity und die Person hinter den spannendsten Deals.
00:00:29: Jan, herzlich willkommen.
00:00:31: Hi, Iskander.
00:00:32: Der Dealmacher des Tages ist heute Jan Sessenhausen, Partner bei Cusp Capital, einem VC-Fonds.
00:00:40: Jan, nimm uns mal mit auf einen Deal, der fast gescheitert wäre und erzähl uns doch mal, was er am Ende den Ausschlag gegeben hat.
00:00:49: Da fallen mir viele Geschichten ein, macht das jetzt seit sechzehn Jahren.
00:00:54: Eine Thematik, die mir da direkt durch den Kopf geht, ist, wir waren mal in einer frühen Phase oder eigentlich in der Termsheet-Verhandlung bei einem potenziellen Unternehmensverkauf, der hat auch nachher geklappt, wo ich nachts halb drei, drei in Anruf bekommen habe, dass sich sowohl bei dem Unternehmen, an dem wir beteiligt waren, wie auch bei dem Käufer die amerikanische Technologiepresse gemeldet hatte, mit nahezu allen Details dessen, was wir da gerade am diskutieren waren und da um eine Stellungnahme gebeten haben, dann brach ein gewisses Chaos aus und ich könnte zumindest sagen, der CEO des Käufer war jetzt nicht so amüsiert, also dass wir dann Eine Stunde später, der Gründer und ich da anpräten durften und uns erstmal etwas anhören durften.
00:01:51: Und der Deal hat am Ende geklappt, aber da war wahnsinnig viel Unruhe.
00:01:57: Und ich weiß bis heute nicht, wer die Quelle war.
00:02:03: Ist auch am Ende des Tages egal.
00:02:05: Aber da war auf einmal Feuer in dem Prozess, muss man so zu sagen.
00:02:10: Lass uns da gleich noch mal drauf zurückkommen.
00:02:11: Magst du dich vielleicht kurz noch einmal vorher vorstellen?
00:02:14: Zwei Sätze zu dir, woran arbeitest du gerade?
00:02:18: Super gerne.
00:02:19: Also Jan Sessenhausen bin dreiundvierzig.
00:02:22: Hab mal angewandte Informatik studiert vor ganz ganz vielen Jahren.
00:02:26: Bin jetzt seit knapp zwanzig Jahre Teil des deutschen Tech und Start-up Ökosystems.
00:02:32: Bin so reingekommen, so der Studi Vollzeitzeit und bin heute einer der Partner und Mitgründer von Cascapital.
00:02:39: Technologieinvestor mit Hauptsitz in Essen.
00:02:44: Und was sind eure Ticket-Cises und Phasen, in denen ihr investiert?
00:02:48: Wir haben relativ standardisierte, oder wir wissen, was wir machen wollen.
00:02:53: Wir investieren ausschließlich in Continental Europa.
00:02:56: Wir investieren eigentlich immer im Korridor Initiales Investment, zwei bis zehn Millionen Euro.
00:03:03: Und wir investieren eigentlich immer im Korridor Fünfzehn bis zwanzig Prozent Ownership.
00:03:08: Wir sind also immer Lead Investor.
00:03:10: Da machen wir so sechs bis sieben neue Investments pro Jahr.
00:03:14: Okay.
00:03:16: Du hast uns was mitgebracht.
00:03:18: Ich habe was mitgemacht.
00:03:19: Mitgebracht.
00:03:19: Das fällt schon auseinander.
00:03:22: Lass uns mal kurz beschreiben, was es ist.
00:03:24: Und die Bedeutung kommt dann später vor allem für diejenigen, die jetzt gerade nicht zuschauen können.
00:03:30: Magst du einmal kurz erzählen, was das hier ist?
00:03:32: Es ist ein altes Handy von mir.
00:03:35: Ein iPhone?
00:03:37: Ich glaube, es ist ein iPhone.
00:03:38: zwei oder irgendwo drei, ist schon ein paar Jahre her, so viele Jahre her, dass es irgendwie der Kleber sich schon überall löst.
00:03:48: Und warum habe ich es mitgebracht?
00:03:49: Das erzählst du uns später.
00:03:50: Es
00:03:50: liegt immer auf meinem Schreibtisch, weil es mich irgendwie an etwas erinnert.
00:03:54: Permanent.
00:03:55: Permanent sogar?
00:03:56: Ja.
00:03:57: Wow, okay, ich bin gespannt.
00:03:58: Es sieht aus jetzt für heutige Verhältnisse wie eine Miniatur-Version.
00:04:02: Ja.
00:04:02: Wenn es iPhones.
00:04:04: Nun gut.
00:04:07: Jan, fäll mal kurz zurück zu der Geschichte von eben.
00:04:13: Was lernen wir daraus?
00:04:16: Was lernen wir daraus?
00:04:17: Also ich glaube, das Hauptlearning oder so ein bisschen der Kontext, meine Interpretation von dessen, was da passiert ist, in so einem Deal oder in so einem Prozess von einem Deal gibt es viele Interessen.
00:04:32: Und diese Interessen laufen oft auseinander.
00:04:36: Die sind individuell, die sind mit der Mit der Firma, die man vertritt, die kann auch daran damit zusammenhangen, wann man investiert hat.
00:04:46: Ein früherer Investor hat vielleicht eine andere wirtschaftliche Berechnung, weil er mehr verdient an der Transaktion als ein später Investor.
00:04:54: Ein kleiner Fonds für den macht eine Transaktion vielleicht Sinn.
00:04:57: Für einen großen Fonds macht sie, ist sie nicht so relevant.
00:05:02: Also sprich diese unterschiedlichen Interessen führen zu Handlungen.
00:05:10: In die eine oder andere Richtung, das mag sinnvoll sein, das mag nicht sinnvoll sein, aber das ist ganz, ganz oft in so Prozessen geht es darum, aus meiner Sicht auch so ein bisschen sich damit zu beschäftigen, wie es eigentlich die Perspektive der anderen Beteiligten in so einer Transaktion sich mit seiner eigenen Perspektive zu beschäftigen.
00:05:32: Und für mich war das, was da passiert ist, also sprich dieses Durchdecken von Informationen.
00:05:38: Da muss ja jemand eine Motivation gehabt haben, irgendeinen Ziel verfolgt haben, vielleicht auch irgendwas troppidieren wollen.
00:05:46: Und für mich liegt der Ursprung dann immer in Motivation und Handeln.
00:05:53: Das gilt ja für viele Bereiche des Geschäftslebens, für Sales, für andere.
00:05:59: Das heißt, auch ein wichtiges Learning, das sich nach vielen Jahren erst hat, obwohl es so offensichtlich ist, dieses Sich in die Perspektive des anderen versetzt.
00:06:07: Und es klingt so einfach.
00:06:09: Aber am Ende, wenn man es macht, macht es sehr viel einfacher, oder?
00:06:11: Wenn man die Perspektive von anderen versteht, sich erst mal damit auseinandersetzt und sich nicht nur aus seiner eigenen Perspektive mit einem Thema beschäftigt, hilft einem erstmal, glaube ich, teilweise Dinge zu verstehen.
00:06:28: Es hilft aber einem auch oder allen Beteiligten, gemeinsame Lösungen zu finden, um diese jeweiligen Interessen, manchmal auch Bedingungen, irgendwie zusammenzubringen in den Konsens, der dann hoffentlich in der Transaktion endet.
00:06:47: Weil oft sind es die kleineren Dinge, die in so einer Transaktion zu wahnsinnig vielen Reibungen führen können.
00:06:55: Und im Zweifelswahl auch dazu führen können, dass so ein Prozess einfach abricht aufgrund von Kleinigkeiten.
00:07:01: Ich habe mal vor einem sehr erfahrenen Verhandlungsexperten gehört, dass kollaborative Verhandlungen am Ende langfristig zu den besten Ergebnissen führen.
00:07:12: Ich denke, für eine kollaborative Verhandlung ist wichtig zu verstehen.
00:07:15: Was will der andere eigentlich?
00:07:17: Warum will er das?
00:07:18: Welche Motivation steckt dahinter?
00:07:20: Nicht nur auf Unternehmensebene, sondern auch persönlich, oder?
00:07:22: Ja, und insbesondere, wenn wir mal so unsere Art von Transaktion angucken.
00:07:28: Wir sind ja nicht bei eBay Kleinanzeigen oder bei Kleinanzeigen, wo man irgendwie jemanden, ein altes Fahrrad verkauft, den sieht man danach nie wieder.
00:07:37: Sondern eigentlich ist ein Deal.
00:07:42: Für manche ist es so ein bisschen das Ende der Zusammenarbeit, wenn man jetzt zum Beispiel einen Exit denkt.
00:07:47: Für andere Parteien in dem Deal ist es eigentlich erst der Staat einer Zusammenarbeit.
00:07:55: Jedes Mal, wenn wir ein neues Investment machen, ja, das ist ein Deal, aber es ist eigentlich der Moment der Unterschrift.
00:08:02: Und der Prozess geht ja wesentlich früher schon los.
00:08:05: Es ist eigentlich nur ein Meilenstein oder ein Startpunkt.
00:08:10: Zusammenarbeit.
00:08:12: Und dieser Aspekt macht diese Art von Transaktionen, glaube ich, fundamental anders als ein altes Fahrrad zu verkaufen an jemanden, den ich danach nie mehr sehe.
00:08:24: Und deswegen ist dieser Aspekt die individuellen Interessen, worum geht es eigentlich.
00:08:32: Und das kann monetär sein, das kann aber auch ganz, ganz andere Dimensionen sein.
00:08:39: die zu verstehen und irgendwie zusammenzubringen.
00:08:42: Auch das habe ich von den Verhandlungsexperten gehört, dass es darauf ankommt, wie langfristig die Beziehung ist.
00:08:48: Die ist bei uns lang hoffentlich.
00:08:49: Genau, genau.
00:08:50: Und das in Situationen, wo die nicht lang ist, Beispiel, du bist in einem Urlaubsland und jemand will dir irgendein Souvenir andrehen für zehnmal so viel, wie es eigentlich kostet, dem ist scheißegal, wie die langfristige Beziehung ist.
00:09:07: Der will da einen guten Deal machen.
00:09:09: Kurzfristig.
00:09:10: Und da können tatsächlich, das habe ich genannt, aggressivere Strategien, teilweise auch Bullying, effektiver sein.
00:09:17: Aber wie du es schon sagst, in unserer Industrie zählt die langfristige Beziehung.
00:09:20: Und auch damit so ein bisschen auch das Thema Reputation
00:09:23: auf.
00:09:23: Ja.
00:09:24: Letzte Frage zum Abschluss deiner kleinen Geschichte.
00:09:28: Warum war es denn für den Verkäufer so ein Problem, dass da was geliegt wurde?
00:09:32: Es war einfach ein Vertrauensproblem.
00:09:35: Und sicherlich war es nicht nur ein Problem, sondern es war für ihn auch eine Chance.
00:09:43: Weil natürlich hat jeder erst mal, ich nenne es jetzt mal Seite, gesagt, wir waren es nicht.
00:09:51: Also ich kann für uns sagen, wir waren es definitiv nicht.
00:09:57: Aber natürlich in dem Moment kann man das auch als Druckinstrument nutzen.
00:10:04: So nach dem Motto, hey, Jetzt ist erstmal hier ein Teil der Vertrauensbasis angekratzt.
00:10:12: Jetzt müsst ihr erstmal wieder mit was kommen und zeigen, dass wir hier gemeinsam in dem Prozess erfolgreich sein können.
00:10:21: Also, ich glaube, er hat es auch so ein bisschen aus beiden Aspekten heraus genutzt.
00:10:28: Weil Trust für eine langfristige Beziehung so wichtig ist.
00:10:33: Jan, du bist ein alter Hase der WC-Szene.
00:10:38: Trotzdem gibt es etwas, das du seit elf Jahren machst, von dem die meisten gar nicht wissen, dass du es machst.
00:10:44: Genau, ich spiele es an auf das Thema die Hölle der Löwen, DHDL.
00:10:49: Da habe ich seit elf Jahren, seit der Vorbereitung der zweiten Staffel, habe ich da, ich würde sagen, das totale Vergnügen im Hintergrund die Redaktion, die das, die da auf meiner Sicht einen wahnsinnig guten Job macht.
00:11:09: zu unterstützen und begleiten und meine Perspektive auf viele der Themen, die dann am Ende des Tages aufgezeichnet werden und die wir alle teilweise kennen aus dem Fernsehen oder da uns angucken können.
00:11:27: Da sehr früh in der ganz, ganz rohen Stadium, wenn die Teams sich da vorstellen, da so meine Perspektive aus Sicht eines Investors.
00:11:38: drauf zu geben.
00:11:39: Und das macht mir wahnsinnig viel Spaß.
00:11:44: Mit der Besonderheit, dass es fundamental andere Themen sind, im Regelfall, als mit denen ich mich sonst beschäftige.
00:11:51: Ich bin Software und Technologie in Vestor.
00:11:54: Ja, da sind auch Software und Technologie Themen dabei, aber da sind auch Themen dabei, die nachher im Handel stehen.
00:12:01: Lebensmittel, das sind alles nicht Themen, mit denen ich mich im Alltag beschäftige.
00:12:07: Ich lerne da wahnsinnig viel.
00:12:09: und gleichzeitig macht es wahnsinnig Spaß, einfach zu sehen, mit welchem Herzblut, auch mit welchem Risiko, privaten Kapital, die Leute da ihre Ideen und Projekte vorantreiben.
00:12:24: Das heißt, du bist der unsichtbare Gatekeeper?
00:12:29: Nein, ich wähle die Themen am Ende des Tages nicht aus, die in die Sender kommen.
00:12:34: Mich gibt da meine Perspektive mit drauf, aber das würde ich mir... Niemals so anmaßen.
00:12:41: Da gibt es eine Redaktion, da gibt es ein paar Leute, die da beteiligt sind, die auswählen, welche Themen aufgezeichnet werden.
00:12:50: Ich versuche da nur meine Meinung mit reinzulernen.
00:12:52: Bist du der Einzige, der die Investorenperspektive vertritt?
00:12:55: Ja.
00:12:55: Okay.
00:12:56: Magst du uns da mal ein bisschen mitnehmen, weil, also ich habe eine guilty pleasure, also ich habe mehrere, eine davon sind Talent Shows, gerade die US Talent Shows und da kriegt man die, die sind die Castings ja Teil der Show sozusagen, dass man die Castings erst mal sieht.
00:13:10: Das ist ja jetzt bei der Hürde der Löwen anders.
00:13:13: Deswegen würde ich mich freuen, wenn du uns einmal mitnehmen könntest, wie funktioniert das?
00:13:18: Das heißt, du schickst eine Bewerbung hin?
00:13:20: Genau.
00:13:21: Die, was beinhaltet?
00:13:23: Es gibt so eine Art Standardbogen.
00:13:26: Ja.
00:13:28: Da sind so fünfzig, sechzig Fragen drin.
00:13:32: Das geht rund um die Personen, um das Business.
00:13:36: Was ist eigentlich die Idee?
00:13:39: Woher kommt die Idee?
00:13:40: Wo steht das Produkt?
00:13:42: Und auch immer, das ist wahnsinnig spannend.
00:13:46: Geben die Leute nur kurz Video ab und stellen sich vor und stellen ihr Produkt vor.
00:13:56: Im Regelfall machen sie das zu Hause, am Küchentisch oder wo auch immer.
00:14:04: Man kriegt sehr schnell ein Gefühl, so für die Personen, auch für das Herzblut, was hinter ganz, ganz vielen Produkten da steht.
00:14:13: Und es dann faszinierend zu sehen, ich kenne ja die Themen ganz, ganz früh und ich kenne das Endprodukt.
00:14:20: Wie quasi da raus, hinten heraus, so ein, ich nenn's mal perfekter Pitchwood.
00:14:26: Wie viele solcher Videos hast du schon gesehen in deinem Leben?
00:14:28: Tausende.
00:14:29: Tausende.
00:14:33: Dann... Hast du ja sicherlich inzwischen auch ein ziemlich gutes Gefühl dafür und auch eine Meinung dazu, was man besser nicht tun sollte, was aber viele tun.
00:14:43: Im Bezug auf was?
00:14:45: Im Bezug auf die die Hürde nehmen und dann eingeladen werden.
00:14:54: Ich glaube, da geht es gar nicht darum auf die Hürde nehmen oder eingeladen zu werden, sondern ich glaube, würde die Frage anders beantworten.
00:15:03: Für mich ist ein relevanter Teil von Erfolgskriterien im Unternehmertum das zu tun mit Vollgas und Energie, an das man glaubt.
00:15:12: Und nicht jetzt zum Beispiel optimieren auf irgendwie ein Pitch oder ein Investorentermin oder sonstige Settings, sondern Dinge zu tun, die man aus Überzeugung tut für das eigene Unternehmen und für hinter denen man stehen kann.
00:15:34: Und von daher wäre das eigentlich meine Empfehlung, da seiner eigenen Intuition und Überzeugung zu folgen, weil das am Ende des Tages authentisch ist.
00:15:44: Und man merkt das, wenn etwas authentisch ist.
00:15:48: Aber aus meiner Sicht auch das Erfolgsversprechendste.
00:15:55: Was sind aber umgekehrt, was sind Fehler, die du, die du sehr oft siehst?
00:15:58: Du sagst, das könnte man wirklich vermeiden, wenn man es vielleicht jetzt einmal am Podcast gehört hat.
00:16:06: Und das ist, da fällt mir ein Thema ein, was immer wieder durch den Kopf geht.
00:16:12: Der Mangel in der eigene Fokus und Einsatz im Vertrieb.
00:16:17: Das ist eigentlich bei jedem Unternehmen so.
00:16:25: Investoren, das gilt für uns, geht aber aus meiner Sicht für ja nahezu jeden Investor, sind nicht dazu da, operative Probleme zu lösen.
00:16:39: Und insbesondere nicht das Kernproblem des Vertriebs.
00:16:45: sondern Investoren investieren gerne, ich formuliere es jetzt mal gerne ein bisschen provokativ, in Leute, die erfolgreich sind oder werden trotz des Investors, nicht wegen des Investors und diesen Mindset zu haben und nicht quasi jemanden zu suchen, der einem hilft, sondern Ja, ein Investor kann hilfreich sein, insbesondere aber auch wegen dem Kapital, aber nicht quasi um operative Probleme oder Fragestellungen
00:17:20: zu lösen.
00:17:21: Das heißt, was du nicht empfiehlt, ist, hey, ich bin ein guter Erfinder, ich habe ein
00:17:26: cooles Produkt.
00:17:26: Ich suche jemanden für den Vertrieb.
00:17:27: Ich suche
00:17:28: jemanden für den Vertrieb und du, lieber Reif, du sollst mein Produkt vertreiben.
00:17:31: Genau.
00:17:32: Das ist eher das E-Töpfelchen der Investor, so sollte man drauf schauen.
00:17:35: Das
00:17:35: kann ein Katalysator sein, aber es sollte auch nur ein Katalysator sein.
00:17:43: Jetzt habe ich eine Bewerbung eingereicht, ich habe ein Video darüber geschickt.
00:17:48: Du schaust dir das an, die Redaktion schaut sich das an, was passiert dann?
00:17:52: Auch da wird einfach diskutiert, welche Themen passen.
00:17:56: Und insbesondere und welche Themen sind attraktiv als potenzielles Investment.
00:18:03: Da bin ich in ganz, ganz vielen Diskussionen nicht involviert, gibt da meine Meinung rein, aber ich bin in den Themen, in den eigentlichen Diskussionen der Auswahl nicht involviert.
00:18:14: Ich habe bei LinkedIn eine Frage bekommen von Nabil, der sagt, oder fragt, wie oft gewinnt Unterhaltungswert über Substanz.
00:18:23: Das ist ja schon wichtig, dass die Cases dann in der Show auch zu einem gewissen Unterhaltungswert führen.
00:18:31: Und da kam auch von einem anderen, von einem anderen Menschen, der auf meinem linken Beitrag geantwortete aus ein bisschen dieses, dieses Sentiment, ja ganz viele Businesses, die vielleicht gute Businesses sind, solide Businesses sind.
00:18:44: sind vielleicht gar nicht geeignet für die Show.
00:18:48: Ich weiß nicht, ob sie nicht geeignet dafür sind.
00:18:49: Ich glaube, wir müssen erst mal trennen zwischen dem Venture Business und einem sinnvollen Business und ganz ganz viele Themen sind trotzdem ein sinnvolles Investment.
00:19:05: Das natürlich ist das auch ein Unterhaltungsformat.
00:19:12: Macht keinen Sinn, wenn sich das niemand angucken will.
00:19:16: Aber Keiner der Investoren, die dort sitzen, würde dort sitzen, wenn er nicht am Ende des Tages echtes Geld bereit wäre, in die Themen zu investieren.
00:19:31: Und von daher sehe ich diese Ballons, wenn man das so will, hat das Format und das Team dahinter perfekt hinbekommen und legen da auch sehr viel Wert, die Diskussion, die ich da immer wieder mitbekomme.
00:19:46: Sehr viel Wert darauf, genau diese Ballon hinzukriegen.
00:19:52: Wie geht es weiter?
00:19:55: Die Themen werden diskutiert.
00:19:56: Was ist der nächste Schritt?
00:19:57: Gibt es dann nochmal einen Casting vor Ort in Persona oder wie ist genau der Prozess?
00:20:03: Ich glaube, da gibt es nochmal so eine Vorbereitung auf dem Pitch.
00:20:06: Und dann ist es das echte Leben.
00:20:11: Da gibt es nicht nochmal eine weitere Vorauswahl, wie bei DSDS oder so.
00:20:16: Ne.
00:20:18: Okay.
00:20:21: Wie sehr werden die Pitches vorher gepolished?
00:20:23: Also das heißt, wie viel Unterstützung gibt es dabei, dass der Pitch dann auch sitzt?
00:20:29: Ich hab von
00:20:29: Spiekertrainern... Da gibt's ein, zwei Leute, die quasi helfen, das nochmal vorzubereiten.
00:20:37: Aber es bleibt der Pitch der Teams.
00:20:41: Es wird ja auch sehr viel Wert darauf gelegt.
00:20:43: Man sieht das ja manchmal, wenn man da in das... Wenn man sich das anguckt, jeweils immer ein individuelles Bühnenbild, was einfach zum Thema passt.
00:20:55: Da steckt sehr viel Arbeit und Herzblut drin bei dem Team.
00:20:59: Einfach quasi ein Setting zu schaffen, was zu dem Thema passt.
00:21:01: Das muss man sich mal vorstellen, also quasi über die Jahre, wie viele individuelle Bühnenbilder sich dort überlegt worden sind.
00:21:10: Also da steckt ganz, ganz viel Arbeit und Herzblut von ganz, ganz vielen Leuten drin.
00:21:13: ... in der Produktionsgesellschaft, ... ... die da im Hintergrund agieren.
00:21:22: Wenn du einen Link in Beitrag schreiben wollen, ... ... Würst, das sind meine Top-Drei-Tipps ... ... für alle Gründer, die bei der Höhle der Löwen ... ... erstmal angenommen werden ... ... möchten und dann glänzen möchten ... ... und Investment bekommen möchten.
00:21:35: Was wären deine Top-Drei?
00:21:37: Authentisch sein, ...
00:21:37: ...
00:21:40: seine Zahlen kennen ... ... und ... Das ist eine gute Frage.
00:21:52: Das bei den zwei.
00:21:56: Das ist so das Muster, dass du bei all den Cases, die du von vorne bis Ende gesehen hast.
00:22:05: Das hilft aus meiner Sicht wahnsinnig in jeder Diskussion mit einem Investor.
00:22:14: Mir fällt noch ein Dritter ein, um nochmal zurückzugehen.
00:22:18: Eine Vorstellung darüber haben.
00:22:20: Es gibt eigentlich zwei Dinge, die man pitcht.
00:22:22: Das eine ist, das hat jetzt gar nichts mit, das ist eigentlich eine ganz allgemeine Aussage, es hat gar nichts mit, die Höhe der Löwen zu tun.
00:22:33: Diese Vorstellung, was macht man eigentlich?
00:22:36: Was ist die eigene Technologie?
00:22:37: Was ist das Produkt?
00:22:40: Und das zweite ist, was hat man eigentlich damit vor?
00:22:43: Weil so jedes Investment geht ja nicht in die Vergangenheit, sondern jedes Investment geht eigentlich in die Zukunft, was soll damit passieren, wie kann man das weiterentwickeln und da eine Idee haben, was will ich eigentlich machen?
00:23:00: Wo will ich potenziell das Geld investieren?
00:23:05: Da eine klare Vorstellung zu haben und da die Leute mitzunehmen, ist wahnsinnig wertvoll.
00:23:18: Du hast eben auch von einigen Unterschieden erzählt.
00:23:21: zwischen deinem VC da sein und einer Rolle bei der Höhle der Löwen.
00:23:27: Was sind so grundlegende Dinge, die unterschiedlich sind, bezogen auf wie du ein Case bewertest?
00:23:38: Okay, jetzt muss ich vielleicht oder gibt es Unterschiede.
00:23:40: Guckst du da genauso drauf oder sagst okay, jetzt muss ich irgendwie meinen anderen Hut aufsetzen, damit ich die Höhle der Löwencase nicht so bewährte wie meine VC.
00:23:49: Also ich
00:23:49: habe ja den Vorteil, dass ich bei der Höhle der Löwen, wenn ich mir das Themen angucke, nicht am Ende des Tages nicht über den Investment entscheiden muss.
00:24:01: Da sitzen immer mehrere Personen.
00:24:04: Ich habe, glaube ich, über die Jahre so ein gewisses Gespür oder Gefühl für die Personen entwickelt, weil jeder dieser Investoren oder Investorinnen denkt ein bisschen anders aus einer anderen Logik heraus, hat auch thematische Schwerpunkte, wo hingegen, wenn ich jetzt klassisches venture, was wir machen, Wir machen aus einem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, wir machen aus dem Fonds, Rendite auf das investierste Kapital zu investieren.
00:25:05: Das ist eine andere Logik aus meiner Sicht, als wenn man in Hüter Löwen oder sei es anderes Settings ergibt.
00:25:16: Venture ist da sicherlich extrem, auch wenn ich mir so einen klassischen PE Investor angucke.
00:25:22: Der hat einfach eine andere Logik als wir in Venture Capital.
00:25:28: Das heißt?
00:25:30: Ich muss einfach quasi so diese Manche nennen das Home-Runt-Logik.
00:25:38: oder muss ein Unternehmen in Milliarden unternehmen werden.
00:25:42: In meinem, dem was ich beruflich mache, als Partner von Cast Capital ist die Antwort ja.
00:25:51: Wir sind mit fünfzehn bis zwanzig Prozent beteiligt, bei der Frontgröße, aus der wir heraus investieren, damit eine Firma eine relevante Performance, oder für die Gesamtperformance besonders sein kann, muss sie das erreichen können.
00:26:11: Wohingegen quasi in dem Setting jetzt am anderen, im extremen Beispiel Höhe der Löwen sind vermutlich die wenigsten Themen, wo man sagen würde, das ist so das klassische Unicorn.
00:26:23: Das ist auch oft gar nicht die Ambition der Leute.
00:26:27: Das ist aber auch gar nicht erforderlich.
00:26:32: Du hast vorhin mal Mittagessen.
00:26:34: von Irrational Confidence gesprochen als ein Merkmal für Gründer, das ihn hilft, zum Beispiel beim Fundraising.
00:26:45: Magst du ein bisschen was dazu sagen?
00:26:47: Was ist für dich Irrational Confidence?
00:26:51: Irrational Confidence und aus meiner Sicht nicht nur für Gründer, sondern gibt es in ganz, ganz vielen Rollen, auch als Investor.
00:27:04: Für mich ist Rational Confidence erstmal eine Fähigkeit, nenn es vielleicht manchmal so der Selbstüberschätzung, aber auch der, dass man manche Fragestellungen ausblendet und erstmal vom positiven Ergebnis ausgeht.
00:27:21: Ich bin ein großer Basketball-Fan, guckt wahnsinnig viel Basketball.
00:27:25: Die Wahrscheinlichkeit, dass wenn ein Spieler wirft, ist in der NBA unter fünfzig Prozent.
00:27:33: würde man behaupten nahezu jeder Spieler, der in den NBA spielt, wenn er wirft, geht davon aus, er trifft.
00:27:41: Und diese Irrational Confidence setzt aus meiner Sicht kräftefreie Machtdinge möglich.
00:27:50: Oder man geht auch einfach Projekte, Themen an mit einer anderen Energie, als wenn man die ganze Zeit skeptisch ist und Ja, auf dem anderen Ende mal so lack of confidence hat.
00:28:07: Deswegen finde ich irrational confidence.
00:28:10: Hört sich erstmal wie was Negatives an.
00:28:13: Ich finde es was Positives.
00:28:16: Kann man das lernen?
00:28:20: Das ist eine gute Frage.
00:28:21: Ich glaube, ein bisschen braucht man einfach so... Es hilft, wenn man das ein bisschen hat.
00:28:33: Man kann glaube ich lernen, dass man einfach Risiken mal eingeht.
00:28:38: Dinge ausprobiert.
00:28:40: Und nicht von Rückschlägen, wenn Dinge nicht funktionieren, dass sich kleiner macht.
00:28:47: Und aufhört mutig zu sein.
00:28:52: Wir machen aus dem Vorgang von Investments bei jedem Investment.
00:28:58: Und da kann ich glaube ich für jeden Investor, den ich über die Jahre kennengelernt habe, jeder Investor, der ein neues Investment macht, hat erstmal diese Irrational Confidence.
00:29:10: diese Firma sehr erfolgreich wird.
00:29:14: Und gleichzeitig, ich habe über die Jahre gelernt, wenn ich ein Investment mache und jetzt Schuldigung für die Formulierung denken, dreißig, vierzig, fünfzig andere, die sich vielleicht auch mit der Firma beschäftigt haben, was für ein Idiot.
00:29:34: Da muss man drüber stehen und seinen eigenen Weg gehen und an das glauben, was man tut.
00:29:42: Jan, ich schau jetzt auf.
00:29:46: Dieses Mini-iPhone.
00:29:48: Magst du ein bisschen erzählen, was es damit auf sich hat?
00:29:52: Also wie gesagt, ein altes iPhone liegt auf meinem Schreibtisch, auch wenn es inzwischen auseinander fällt.
00:29:58: Und erinnert mich an die Anfänger meiner Investorenzeit.
00:30:06: Das war im Jahr two-tausend neun, zwei-tausend zehn.
00:30:11: Eine der ersten Firmen, mit denen ich mich beschäftigt hatte, war Komot.
00:30:16: Komot.
00:30:17: kennen wir, glaube ich, alle.
00:30:19: Berliner Firma, eine App für Tourenplanung, Bike-Fahrradtouren, Wandern, sehr erfolgreich geworden, ist hoch profitabel geworden.
00:30:36: Und warum erinnert mich dieses Telefon daran?
00:30:41: Ich habe damals diese App ausprobiert und Also die Anfänge des iPhones und so nach, dreißig, fünfundvierzig Minuten war der Akkulär, weil einfach die Belastung auf dem Telefon damals noch ein ganz anderes war.
00:31:00: Mein Schluss daraus war damals, macht keinen Sinn, weil so eine Fahrradtour, eine Wanderung, die dauert einfach länger.
00:31:07: Also das Thema Tracking, aber auch Navigation, habe ich nicht als Investment gesehen.
00:31:16: Sind aber ganz, ganz viele Dinge passiert.
00:31:18: Die App hat sich weiterentwickelt, aber insbesondere auch diese Geräte haben sich weiterentwickelt.
00:31:25: Und es hat total viel Sinn gemacht im Nachhinein.
00:31:27: Es ist ein sehr erfolgreiches Unternehmen geworden.
00:31:30: Und immer wenn ich dieses Telefon sehe, denke ich daran, dass ich Dinger nicht aus dem hier und jetzt nur bewerten darf, sondern ein bisschen immer nach vorne gucken muss.
00:31:40: Wohin entwickeln sich Dinger?
00:31:42: Und das ist für mich so eine permanente Erinnerung.
00:31:46: Diese Komotgeschichte, diese persönliche.
00:31:50: In Kombination mit Dinge sind permanenten Bewegungen, Veränderungen und Dinge, die heute nicht sinnvoll erscheinen, nicht funktionieren können.
00:32:01: Und daran arbeiten wir ja als Industrie.
00:32:03: Deswegen investieren wir, können sehr, sehr schnell Sinn machen.
00:32:08: Was kann Gründer daraus lernen?
00:32:10: Vielleicht auch für sein Fundraising, sein Storytelling, seine Positionierung.
00:32:19: Also das allererste, was glaube ich aber das weiß eh jeder Gründer ist, ist das Feedback von Investoren.
00:32:28: Sollte man sich nicht alles so zu Herzen nehmen.
00:32:35: Und eine Aufgabe von einem Gründer ist es genau diese Probleme, die ich damals gesehen habe, die zu lösen.
00:32:51: Das ist der Grund, warum die Leute antreten.
00:32:53: wo man sich glauben und sich da nicht abdenken lassen.
00:33:01: Das ist ein Thema, an dem ich auch taktisch mit Gründern arbeite, weil es auch ein Thema, ein Storytelling Thema ist.
00:33:06: Denn man darf aus meiner Sicht nicht immer warten, dass der WC so weit denkt, sondern muss es explizit machen.
00:33:15: Das heißt, wohin entwickelt sich die Welt?
00:33:18: Was ist in Bewegung?
00:33:19: Unser Hirn liebt oder was heißt liebt?
00:33:22: Wir schenken Dingen Aufmerksamkeit, das ist schon immer so.
00:33:25: Und vor allem unser Reptilienhirn, und das System Two, wenn man Daniel Karnemanns logisch denkt, nämlich das System, das intuitiv handelt, auf Autopilot ist, schenkt Dingen Aufmerksamkeit, die sich bewegen, nicht in Stillstand sind.
00:33:40: Das heißt, es schafft Aufmerksamkeit, wenn man dem Investor in seiner Story erklärt, was sich bewegt, wohin sich die Welt bewegt.
00:33:48: Und dann am Ende, warum?
00:33:51: die zukünftige welt nicht so gut funktionieren wird wie sie dann funktionieren wird ohne das eigene produkt
00:33:58: ja oder welche opportunitäten sich daraus ergeben welche dinge technisch möglich werden welche dinge oder welche auch neue problemstellungen sich daraus ergeben welche bedürfnisse für lösungen für technologien sich eigentlich erst ergeben wenn sich die dinge in eine bestimmte Richtung weiterentwickeln.
00:34:24: Die Technologiewelt, in der wir heute leben, ist eine fundamental andere und die hat sich auch mehrfach überholt.
00:34:32: Seit ich in diese branche angefangen habe, viele Dinge, die heute normal sind, waren mal vollkommen dumme Ideen.
00:34:45: Das mit dem iPhone war keine vollkommen dumme Idee.
00:34:49: Was hat dich im Leben stark geprägt?
00:34:58: Ich hatte immer wieder das Glück mit inspirierenden Leuten zusammenarbeiten, von denen ich wahnsinnig viel lernen konnte.
00:35:08: Oder nicht nur zu arbeiten, auch im privaten Umfeld.
00:35:13: Einfach quasi da mit den richtigen Leuten irgendwie Zeit zu verbringen.
00:35:18: Das hat mich, glaube ich, am meisten geprägt.
00:35:25: Du wohnst nicht in Berlin und auch nicht in München, sondern in...
00:35:29: Bisschen außerhalb von Bonn.
00:35:31: Bisschen außerhalb von Bonn.
00:35:33: Wie geht das denn als VC?
00:35:35: Das man... Kann man sagen ländlich-dörflich, oder?
00:35:40: Ich würde es mal sagen, ja, so ländlich-dörflich... schon.
00:35:42: ...kann ich sagen, ja, so ländlich-dörflich... schon.
00:35:44: ...kann ich sagen, ja, so ländlich-dörflich... schon.
00:35:46: ...kann ich sagen, ja, so ländlich-dörflich... schon.
00:35:49: ...kann ich sagen, ja, so ländlich-dörflich... schon.
00:35:51: ...kann ich sagen, ja, so ländlich-dörflich... schon.
00:35:53: ...kann ich sagen, ja, so ländlich-dörflich... schon.
00:35:54: ...kann ich sagen, ja, so ländlich-dörflich... schon.
00:35:58: ...kann ich sagen, ja, so ländlich-dörflich... schon.
00:36:00: ...kann ich sagen, ja, so länd und versuche den Rest der Woche unterwegs zu sein.
00:36:07: Ich glaube, es ist fast schon ein Vorteil, nicht in München oder in Berlin zu sein, weil dann bin ich auch nicht nur in München oder Berlin, sondern ein Teil meiner Aufgabe meines Jobs ist es, unterwegs zu sein, Leute zu treffen, sie persönlich zu treffen.
00:36:26: Ich mache das wahnsinnig gerne und ich finde, das geht sehr gut.
00:36:31: Was sind die Themen, die dich am meisten interessieren heute?
00:36:37: Das Thema, was mich am meisten fasziniert, ist gerade das ganze Thema Infrastruktur.
00:36:42: Also ich mag, ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Infrastrukturinvestments und mit Infrastruktur, meine ich Softwareinfrastruktur, wie funktioniert eigentlich?
00:36:53: oder alles, was passiert hinter der Applikationsebene und allein nur durch das Thema AI.
00:37:02: GPUs ändert sich dort wahnsinnig viel gerade.
00:37:07: Da kommen quasi neue Technologien im Wochentakt raus.
00:37:12: Dieser ganze Infrastrukturstack wird gerade neu definiert.
00:37:18: Wir könnten das alle lesen, die Milliarden und Milliarden, die dort in Infrastruktur investiert werden, verbaut werden.
00:37:27: Das ist ja nicht nur alles Nvidia GPUs.
00:37:30: Das ist wahnsinnig viel Software, wahnsinnig viel, das tatsächlich passiert.
00:37:34: Find ich wahnsinnig faszinierend, wie gerade eine komplett neue Generation von Infrastruktur aufgebaut wird.
00:37:43: Und da gibt es viele spannende Companies in Deutschland, oder?
00:37:46: Da
00:37:46: gibt es viele spannende Companies in Deutschland, da gibt es auch... Wir gucken ja auf ganz Europa.
00:37:53: Da können wir uns nicht beklagen.
00:37:55: Es ist wahnsinnig herausfordernd im Sinne von... zu verstehen, wo sich die Themen entwickeln.
00:38:02: Aber als Technologienvestor müssen wir da einfach immer mal wieder eine Wette auf dem Team und auf den technologischen Ansatz eingehen.
00:38:12: Und jetzt sagst du Wette, das sagen ja alle, aber du hast mir vorhin zum Beispiel erzählt von einem Start-up, wo ihr mehrere Millionen investiert habt, noch bevor es überhaupt irgendetwas gab.
00:38:24: Richtig?
00:38:25: Ja.
00:38:26: Leider darfst du nicht sagen, welches das ist, weil das im Stealth-Modus aktiv ist.
00:38:31: Da sagt er gar nicht so.
00:38:34: Aber das heißt, das sind Wetten, die er auch macht.
00:38:36: Das sind Wetten, die wir auch machen, wenn wir besondere Leute kennenlernen, wo wir glauben, dass sie besonders sind.
00:38:44: Und ich würde mal den Betrag ausblenden.
00:38:47: Warum sage ich das so?
00:38:51: Für uns ist eigentlich der Hauptfrage, wie groß glauben wir es, die Opportunität?
00:38:56: Die zweite Frage ist, wir versuchen ja, kein Abitrage-Geschäft zu machen.
00:39:00: Wir versuchen nicht mit möglichst wenig Geld, möglichst viele Anteile zu bekommen, sondern wir versuchen im Regelfall gemeinsam mit den Teams, mit denen wir reden, den sinnvollen Betrag zu finden, der es möglich macht, nach der Opportunität hinterherzugehen.
00:39:24: Weil das bringt uns nichts als Investor.
00:39:28: Sagen, hier ist ein großes Ziel.
00:39:31: Aber hier, wir finanzieren das mal maximal niedrig.
00:39:34: Aber das große Ziel sollen wir bitte erreichen.
00:39:37: Sondern wenn wir das große Ziel haben wollen, müssen wir auch bereit sein, vorne einen relevanten Betrag zu investieren, weil nur dann hat man eine Chance dahin zu kommen.
00:39:51: Warum sitzt Kasp Capital in Essen?
00:39:55: Weil wir uns da erstmal total wohlfühlen.
00:39:59: Wir, also das ganze Team kommt aus NRW.
00:40:04: Und es geht so ein bisschen zurück auf den Ursprung der Firma.
00:40:09: Cascapital ist entstanden aus einem Spin-off, aus einer Struktur, wo wir vorher schon zusammen gearbeitet haben.
00:40:16: Tangermann Ventures, was wir über mehr als zehn Jahre gemacht haben.
00:40:21: Ich war nicht ganz am Anfang dabei, bin dazugekommen.
00:40:25: Und Tangermann Ventures saß in Mühlheim an der Ruhr und ist, glaube ich, der Beweis, dass man Venture Capital, da muss man nicht in Berlin oder München sein, um es sehr erfolgreich zu machen.
00:40:42: Wir haben es aus Mühlheim an der Ruhr gemacht.
00:40:44: Tengelmann Ventures war der Corporate VC von Tengelmann, richtig?
00:40:48: Tengelmann Ventures war der ja und nein, technisch ja, weil wir Teil der Tengermanngruppe waren bzw.
00:40:59: Tengermann Ventures ist weiterhin aktiv, ist auch ein wahnsinnig guter Investor und wir aber nie strategisch investiert haben, sondern aus einer klassischen VC-Logik heraus immer die Investments getätigt haben.
00:41:21: Wir haben keine operativen Zusammenarbeit von anderen Unternehmen oder Geschäftsbereichen der Tengelmann-Gruppe gesucht, hatten wir auch nahezu keinen Kontakt mit, sondern wir waren gewisserweise ein Stand-alone Venture-Team innerhalb der Unternehmensgruppe Tengelmann.
00:41:45: Ein faszinierendes Unternehmen, das seit über hundertfünfzig Jahren erfolgreich ist.
00:41:56: hat die Unternehmerfamilie entschieden, auch neben den anderen Aktivitäten in das deutsche Technologie-Ökosystem zu investieren und sich dort als Investor zu engagieren, weil sie einfach die Chance gesehen haben.
00:42:12: Und das haben wir gemacht.
00:42:15: Und wie hängt Kasp mit Tengelmann noch zusammen oder überhaupt?
00:42:22: Wir sind als Team ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im
00:42:46: September, ... ... im
00:42:48: September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... im September, ... ... ... im September die ich nicht messen möchte.
00:42:58: Wahnsinnig viel gelernt, wahnsinnig viel Vertrauen erfahren.
00:43:11: Wenn er aus der Logik operiert, die ich eben beschrieben habe.
00:43:19: Heißt nicht strategisch?
00:43:22: Aus meiner Sicht nicht strategisch.
00:43:25: Plus Besonderheit und das eigentlich eine Stärke.
00:43:31: von vielen Unternehmen in Deutschland, gerade die Mittelständler und Familienunternehmen, die stehen aus meiner Sicht für Eins Kontinuität.
00:43:43: Und das ist eine ideale Voraussetzung eigentlich, um im Technologie- und Venture-Bereich aktiv zu sein, weil es einfach ein wahnsinnig langes, brauchen langes Commitment.
00:43:58: Und das hatten wir.
00:44:00: oder ist Intangermann bis heute?
00:44:05: Und das war eigentlich eine Grundlage und das auch eine Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Unternehmen, in die man rein investiert.
00:44:12: Wer macht das denn gut heute als Corporate?
00:44:16: Aus meiner Sicht, wer das sehr gut macht, ist Simon Capital, was Teil der Bitburger Gruppe ist.
00:44:28: Ich bin ein großer Fan des Teams hinter Vorwerk Ventures, die ich auch schon sehr lange kenne.
00:44:36: Auch wieder dieses Thema Continuity.
00:44:42: Adesso, Adesso Ventures aus Berlin, die auch immer wieder anspannenden Themen dran sind.
00:44:52: Das sind so die ersten Namen, die wir da einfallen, ohne jetzt quasi das auf Dieb zu reduzieren.
00:44:57: Jetzt
00:45:00: ist eine Sache am Corporate VC da sein ja ganz bequem, dass man nicht extern fundraising muss.
00:45:06: Das musstet ihr jetzt aber mit Kasp, Kerpetal.
00:45:10: Das duftet ihr.
00:45:13: Erzähl mal ein bisschen von deiner Erfahrung, von dein Fundraising-Erfahrungen.
00:45:17: Vielleicht fangen wir mal an mit was machen die meisten falsch?
00:45:22: Aus deiner Sicht beim Fundraising?
00:45:24: die meisten Foremanager.
00:45:28: Also ich würde erstmal damit anfangen, als für diesen Die sind im Schluss gefasst haben, dass wir quasi in der Struktur gehen wollen mit mehreren Investoren.
00:45:42: Wir erstmal uns selber überlegen mussten, okay, wie erklären wir überhaupt, wer wir sind, was wir machen und was wir in der Vergangenheit gemacht haben.
00:45:54: Und das war ein wahnsinnig interessanter Prozess, das erstmal selber durchzusprechen.
00:46:00: Was sind eigentlich die Dinge, die uns ausmachen?
00:46:05: Was haben wir in der Vergangenheit gut gemacht?
00:46:06: Was haben wir auch?
00:46:07: vielleicht hätten wir besser machen können, um darüber erstmal nochmal wahnsinnig viel zu lernen für das, was man eigentlich in der Zukunft machen will?
00:46:13: Also, die Vorbereitung auf das Fundraising war eigentlich wie so eine Art Strategie-Session, wo wir nochmal wahnsinnig viel schärfen konnten und auch Dinge angepasst haben, die wir in Zukunft anders machen wollten.
00:46:36: Wir sind, wir haben losgelegt und haben es viel zu komplex gemacht.
00:46:43: Unsere erste Stack waren sechszig, siebzig Seiten, wo wir wahnsinnig im Detail Dinge erklärt haben.
00:46:53: Am Ende war unser Deck glaubt zwölf bis fünfzehnt.
00:46:58: Und ja, wir konnten dann über andere Dinge reden.
00:47:02: Aber wir haben erst mal nicht einen riesigen Stapelpapier auf den Tisch geknallt, weil das Allerwichtigste sind erstmal die Personen.
00:47:13: Das ist bei einem Start-up genauso wie bei einem Fund.
00:47:18: Wie sind wir als Personen?
00:47:21: Was auch wichtig ist, ist zuzuhören.
00:47:27: Das hört sich erst mal komisch an, wenn man pitcht.
00:47:31: Aber es ist ein riesiger Skill, erst mal zuzuhören und dabei über den anderen zu lernen.
00:47:40: Warum interessieren denn eigentlich Dinger?
00:47:42: Welche Dinge interessieren ihn?
00:47:45: Und nicht nur versuchen, maximal viel seiner eigenen Botschaft unterzubringen, sondern am Ende des Tages einen Dialog zu haben.
00:47:54: Und auch da wieder den Perspektivwechsel zu haben.
00:47:57: und die relevanten Dinge zu verstehen.
00:48:00: erstmal und nicht nur fast nur wie so eine Liste abzuarbeiten.
00:48:04: Das und das und das will ich sagen, sondern irgendwie einen Dialog haben, weil ein Dialog bedeutet immer eine Beziehung.
00:48:13: Und darüber, wenn das Tag ist, auch ein beidseitiges Vertrauen wieder aufbauen.
00:48:20: Haltest du in deinem Leben vorher schon mal oder warst du positiv, wo du pitchen musstest?
00:48:27: Ja.
00:48:29: Weil Pitch'n könnte es auch anders bezeichnen.
00:48:34: Pitch'n ist Vertrieb.
00:48:37: Hört sich ein bisschen eleganter an vielleicht, aber es ist nichts anderes als Vertrieb.
00:48:45: Und das habe ich in meinen früheren Rollen schon gemacht.
00:48:51: Wie war das dann das erste Mal, trotzdem, obwohl du schon vorher Vertriebserfahrung hattest, dann das erste Mal mit LPs zu sprechen?
00:49:00: Es ist erst mal... eine Arbeit in die Gespräche reinzukommen.
00:49:07: Ja, es gibt Leute, die einen kennen.
00:49:10: Ja, es gibt Leute, die einen nicht kennen.
00:49:14: Und insbesondere erst mal überhaupt die Fragestellung, warum soll sich jemand die Zeit nehmen, sich das anzuhören?
00:49:23: Also, allein das ist schon ein relevanter Teil der Arbeit.
00:49:28: Wie war das?
00:49:30: Ich habe bei diesen Gesprächen wahnsinnig viel gelernt.
00:49:36: Wir haben wahnsinnig viel Feedback bekommen.
00:49:40: Wir haben teilweise manchmal erst verstanden, was die Leute bei uns als Stärken gesehen haben.
00:49:44: Wir haben Feedback bekommen auf Dinge wie Fundmodell, auf ganz, ganz viele Bausteine, die nachher zu einem Teil auch in unsere tägliche Arbeit eingeflossen sind.
00:49:59: Das war super hilfreich.
00:50:04: Magst du es heute, das Fundraising?
00:50:09: Oder ist es immer noch ein notwendiges Übel?
00:50:11: Wie ist es für viele?
00:50:13: Ich sehe es nicht als notwendiges Übel, sondern ich mag es mich mit Leuten noch zu unterhalten.
00:50:24: Natürlich bin ich auch gerne in diesen Gesprächen, weil ich eine Überzeugung habe und auch ein gewissen Stolz über das, was wir machen, was wir in der Vergangenheit gemacht haben und auch was wir als Team in der Zukunft machen wollen.
00:50:40: Wenn ich diesen Stolz und diese Überzeugung nicht hätte, wären diese Gespräche sicherlich auch schwierig.
00:50:47: Aber von daher mag ich diese Gespräche einfach gerne darüber rede, aber auch genauso gerne Feedback darauf bekomme.
00:50:54: Und auch wenn jemand nicht bei uns in den Vorm investiert, kann es immer mal wieder sein, es ergeben sich immer andere Themen daraus.
00:51:03: Man baut permanent neue Beziehungen auf und den Aspekt mag ich total.
00:51:08: Wie ist die Struktur eurer LPs, eurer Investoren?
00:51:11: Also du musst jetzt nicht Namen nennen, aber so ungefähr.
00:51:14: Also wir haben drei Gruppen von Investoren.
00:51:18: Institutionelle Investoren.
00:51:22: Teilweise Versicherungen sind dabei.
00:51:24: Wir haben eine zweite Gruppe, das sind Family Offices.
00:51:28: Eigentlich alle aus Deutschland.
00:51:32: Oder Family Offices.
00:51:38: Inhaber von größeren Familienunternehmen und Mittelständlern.
00:51:43: Und das Dritte sind Privatpersonen, teilweise aus unserem Netzwerk, teilweise Leute, mit denen wir mal zusammengearbeitet haben, aus einem ehemaligen Portfolio, die da so gemeinsam den Kreis unserer Vorinvestoren stellen, aber eigentlich auch, das heißt ja Limited Partner.
00:52:08: und der Partneraspekt, die alle eigentlich unsere Partner sind.
00:52:13: Warum heißen das Limited?
00:52:15: Das heißt Limited, weil sie technisch eingeschränkt sind bezüglich ihrer Entscheidungsfähigkeit, also die Entscheidung des operativen Geschäftes und wo investiert wird liegt bei uns.
00:52:29: Aber wir sind dort gemeinsam in der Partnerschaft mit jedem unserer Investoren.
00:52:37: Abschließend dazu Wenn du einem Emerging-Fundmanager seinen ersten kleinen Four-Raisern möchte, zwanzig Millionen, einen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?
00:52:50: Der wichtigste Meilenstein eines jeden Funds ist das First-Closing.
00:52:54: Und insbesondere, wenn ich den allerersten Fundraiser mit dem Moment des First-Closing von einer Idee, die erstmal nur in dem Slide Deck lebt, in dem Moment wird es eine echte Firma wird es ein echter Fonds, der anfängt zu investieren.
00:53:17: Das ist in dem Moment verändert sich.
00:53:19: aus meiner Sicht alles, weil man kann anfangen, Portfolie aufzubauen, das ganze Konstrukt, alles, was man vorhat, ist greifbar.
00:53:29: Gleichzeitig ist der Moment ein riesiger Erfolg, weil die Idee wird real.
00:53:39: Und dieser Moment des First Closings macht wieder wahnsinnig viele neue Türen auf.
00:53:45: Da muss ich doch noch eine Nachfrage stellen.
00:53:48: Wie kriegt man den Limited Partner zum First Closing?
00:53:52: Ich höre so oft von Freunden, die am Fundraising sind.
00:53:56: Ja, der hat gesagt, der LP hat gesagt, das ist interessant, aber kommt später wieder, kommt später wieder, weil die haben ja in den meisten Fällen kein Incentiv schon früh dabei zu sein.
00:54:07: Wie schaffst du es, einen LP dahin zu bekommen, dass er beim First Closing dabei ist?
00:54:14: Man könnte auch sagen, was ist das Inzente von einem Business Angel super früh zu investieren?
00:54:20: Bewertung ist niedrig.
00:54:23: Ja, die Überzeugung.
00:54:30: Also, wenn man das nüchtern sieht, gibt es erstmal technisch viele Gründe, warum das kein Vorteil ist.
00:54:40: Aus meiner Sicht auch machen da IF, KfW Capital, teilweise andere einen wahnsinnigen Job, also wahnsinnig positiven, um genau das zu helfen, auch dieses Signal zu geben.
00:55:00: Punkt eins, wir haben uns, wir haben ja eine professionelle DD gemacht.
00:55:05: Punkt zwei, das sind ein sauberes Setup und ein sauberes Vertragswerk.
00:55:12: Also dieser Stempel ist wahnsinnig wichtig für das Ökosystem von hochprofessionellen Investoren.
00:55:22: Und dazu, man muss einfach die Leute finden, die an einen glauben persönlich oder an das, was man macht.
00:55:31: Es ist wahnsinnig hilfreich, wenn man in der Vergangenheit schon mal investiert hat.
00:55:39: wenn man einfach einen gewissen Track record mitbringen kann.
00:55:44: Aber es gibt da, glaube ich, keine Checkliste.
00:55:51: Was ein Tipp ist, das First-Losing sollte man nicht so hoch ansetzen, weil sonst hängt man genau in dieser Endlos-Schleife, dass man so ein bisschen nicht über diese Hürde drüber kommt und in dem Moment real wird, als jemand, der es zum ersten Mal macht.
00:56:07: Ist Storytelling beim Fund-Fund-Raising genauso wichtig wie beim Start-up-Fund-Raising?
00:56:14: Ich glaube, das hängt wieder so ein bisschen von der Person ab, mit der man redet.
00:56:20: Wenn Storytelling nicht ist, dass ich anfange, wildeste Geschichten zu erzählen.
00:56:25: Das ist gute Storytelling nie.
00:56:27: Genau.
00:56:29: Sondern... Aber man muss die Leute auch emotional mitnehmen.
00:56:37: Und... Bei uns ist ein Teil, warum machen wir das?
00:56:45: Das gesamte Team, mit dem ich zusammenarbeiten darf, wir haben so ein Leitmotiv, ein gemeinsames.
00:56:52: Und das ist der Power of Entrepreneurship.
00:56:55: Wir glauben, wir sind davon überzeugt, diese Power, die Entrepreneurship entwickeln kann.
00:57:04: Dinge zu verändern, möglich machen zu können.
00:57:06: Wir selber sind ja auch Unternehmer recht aktiv.
00:57:08: Wir investieren zu einem relevanten Teil selber in unsere eigenen Fonds, aber quasi dieses gemeinsame Leitmotiv.
00:57:15: und da die Leute mitnehmen, weil jeder, der einen Adventure-Fund investiert, glaubt an Unternehmertum.
00:57:25: Und die Leute quasi auf der Reise mitzunehmen.
00:57:29: Lass uns die Reise für heute beenden wir in einer kleinen Schnellfeuerrunde.
00:57:35: Wer ist ein Gründer bei dem du dich verschätzt hast?
00:57:39: Da gibt es wahnsinnig viele.
00:57:42: Es fällt mir gerade her.
00:57:50: Das ist jetzt seit fünfzehn, sechzehn Jahren.
00:57:59: Da muss ich wahnsinnig weit zurückgehen.
00:58:00: So die letzten ein, zwei Jahre oder okay, da haben wir vielleicht doch, haben wir vielleicht doch mal einen solchen Deal.
00:58:07: Ich würde die Frage eher anders beantworten.
00:58:14: Faszinierend sind einige Stiebungen investiert hat und trotzdem wahnsinnig positiv überreicht
00:58:21: ist.
00:58:22: Eines meiner frühesten Investments war damals sechs Wunderkinder, was dann Wunderlist geworden ist.
00:58:30: Christian Reber, den glaube ich viele kennen, hatte das Glück einfach in so jemanden wie Christian Reber zu investieren, der einfach ein wahnsinnig begnadeter Unternehmer ist und auch Produktkopf.
00:58:47: Habe ich das damals in der Art und Weise gesehen, als ich das Investment gemacht habe?
00:58:51: Nein.
00:58:52: Das sieht man dann sehr schnell, diese Entwicklung zu sehen und quasi, wenn man sowas falsch einschätzt, das macht wahnsinnig viel Spaß.
00:59:04: Jetzt hast du schon wahnsinnig viel gesehen, war es all dieser Erforderungen.
00:59:08: Was ist ein Signal, bei dem du hellhörig wirst in einer Pitch-Fundraising-Diskussionssituation?
00:59:20: Eine Frage, die ich wahnsinnig, gar nicht so in der Pitch oder in einer Fundraising-Diskussion, sondern eine Frage, die ich wahnsinnig gerne mit Kunden diskutiere.
00:59:31: Das heißt, wenn du deine DD machst und mit
00:59:33: Kunden des Startups.
00:59:33: Wenn ich mich mit einer Firma beschäftige, ist eine Frage oder mit meiner Lieblingsfrage geht in die Richtung, wofür sie die Lösung eigentlich benutzen.
00:59:47: Und erstaunlich oft ist das eine Antwort, die anders ist als das, was das Unternehmen meint zu verkaufen.
00:59:59: Und dann wird es interessant.
01:00:03: Versuchen wir zu verstehen, ist das positiv oder ist das negativ.
01:00:08: Jeder, der von einem, gerade in der Frühphase, der Kunde wird und Technologie einkauft, muss irgendwas in der Technologie sehen.
01:00:18: Weil er ist bereit, alle Nachteile einzugehen, die irgendwie einen Lieferant oder einen Anbieter, der ein Start-up ist mit fünf Leuten, der vielleicht in drei Jahren nicht mehr existiert, mit sich bringt.
01:00:32: Der sieht aber irgendwas in so einer Technologie, in einem Produkt.
01:00:37: Und das zu verstehen, macht wahnsinnig viel Spaß, ist super interessant.
01:00:44: Was heißt das für ein Gründer?
01:00:49: Du verstehst deine Kunden noch nicht gut genug, heißt das das?
01:00:51: Ja,
01:00:55: es geht oft darum zuzuhören.
01:00:58: Es ist ein Unterschied zwischen etwas, ich meine eben einem Kunden etwas zu verkaufen.
01:01:06: Der Kunde kauft aber aus deiner Sicht was anderes, weil er für sich selber einen Nutzen in etwas anderem sieht.
01:01:14: Und dazu zu hören und das zu verstehen, daraus zu lernen und dem Kunden nicht zu sagen, nee, nee, nee, eigentlich ist das da und dafür.
01:01:26: Also quasi diesen Puls und diesen Ohr bei den Kunden zu haben, ist ein wahnsinnig wichtiges Erfolgskriterium aus meiner Sicht.
01:01:37: Es wird oft unterschätzt, wozu solche Kunden Gespräche führen können, wenn nun, wie sie hast, die richtigen Fragen stellt.
01:01:47: Du kannst ja so eine DD machen, also die Diligence für die Zuhörer, die ist nicht gerne, die DD machen auf den Start-up und eigentlich machst du die Referenz-Calls nur, um als Investor selbst einen Haken zu setzen.
01:02:00: Du willst das Ding durchdrucken intern, eigentlich willst du einen Haken dran setzen, um dann zu deinen Partnern, Kollegen zu gehen und zu sagen, ich habe meine Referenz-Calls, alles geil, alles super.
01:02:10: Oder du machst die Idee, Coles um wirklich was rauszufinden.
01:02:12: Dann musst du aber auch bestimmte Fragen stellen.
01:02:15: Und vor allem muss ich dir Antwort... Also erstmal muss ich die Frage so stellen, dass sie nicht so gestief ist.
01:02:25: Und es hilft wahnsinnig, in diese Coles zu zweit reinzugehen.
01:02:32: Weil zu zweit hört man immer unterschiedliche Dinge.
01:02:35: Das fängt damit an, dass jemand sagt... ist dir aufgefallen, der hat erst mal eine ganze Zeit lang gebraucht und überlegt, wie er darauf antwortet.
01:02:46: Die Antwort habe ich aber so und so wahrgenommen.
01:02:49: Die Diskussion darüber ist wahnsinnig hilfreich und quasi diese unterschiedliche Perspektive und Wahrnehmung.
01:03:00: Deswegen mache ich Stuttgrolls gerne mit einer Kollegin oder einem Kollegen zusammen.
01:03:05: Um genau nicht quasi nur meinen ... wie das Ergebnis zu suchen, was ich am liebsten hören will.
01:03:12: Ja.
01:03:13: Das ist hart, also psychologisch hart.
01:03:15: Man will ja eigentlich was Gutes hören, ne?
01:03:17: Du willst ja, dass das ein geiles Investment ist.
01:03:19: Das heißt, du willst eigentlich ... ... vorher, wenn du in diesen Korre rein gehst, ... ... ist eigentlich deine ... ... deine Erwartungshaltung, dass du rausgehst ... ... und sagst, geil, der ist total überzeugt von dem Produkt.
01:03:29: Ich hab hier was gefunden.
01:03:31: Das heißt, du musst deinen eigenen Schweinehund überwinden und ...
01:03:35: Und gleichzeitig denjenigen dazu bringen ... Also er hat ja einen Grund, warum er Kunde ist.
01:03:42: Und es ist jetzt ungewöhnlich, dass du in einen Call rein kommst und die jemand sagt, also wir sind sie nur noch Kunde, weil wir halt in dem Vertrag drin hängen, dann wird er selten oder seltenst auf einer Referenzliste auftauchen.
01:04:00: Ich glaube, das Thema Referenzen hat sich auch massiv verändert durch das Thema Videocalls, durch das Thema Aufzeichnungen, was aus meiner Sicht schwierig ist, so unbewusstes Aufzeichnen oder nicht das Transparenz machen von Aufzeichnungen in Gesprächen, geht man einfach anders in Gespräche rein.
01:04:27: Also das hat sich stark verändert.
01:04:31: Stimmt.
01:04:31: Jetzt wollte ich sagen, stimmt.
01:04:33: Wo ich in gar so letzter Zeit öfter ein kritisches Delta gesehen habe ist, was der Gründer mir verkauft hat an Expansionspotenzial und wie nah dieses Expansionspotenzial innerhalb eines Kunden ist.
01:04:47: Wenn ich dann mit dem Kunden spreche und mal bohre, was denkst du, was ist hier die maximalen Anzahl von Nutzern im großen Konzern, für die das relevant ist?
01:04:59: Wo oft schon mal ein Reality-Check kommt und auf einmal sind es nur noch ein Zehntel von dem, mit dem der der Gründer gerechnet hat.
01:05:06: Dann was sind die Entscheidungswege?
01:05:07: Auf einmal, um so ein, manchmal ist ja so was mit dem Abteilungsleiter zu tun, der kann für seine Abteilung entscheiden und dann merkst du, oh, das ist nicht so einfach, das Ganze in die anderen Abteilung.
01:05:16: Da sind dann nochmal Entscheider, die selbst entscheiden müssen und irgendwann muss dann ganz oben entschieden werden auf Ziel-Level, was vielleicht bisher nicht der Fall war.
01:05:23: Und und und, wo du so rauskommst und merkst, pff, das ist jetzt eher ein kleiner Testpilot.
01:05:28: Und ganz weit weg von dem Expansionspotenzial, dass der Gründer mir verkauft hat, zumindest aktuell.
01:05:36: Ich habe oft eine andere Perspektive.
01:05:39: Und zwar, ich mag es total gerne, wenn ich irgendwie so ein Gefühl dafür kriege, dass die Kunden für sich selber einen persönlichen Nutzen sehen.
01:05:50: Und wie meine ich das?
01:05:52: Das meine ich insbesondere, wenn sie für sich selber einen Karrierenutzen sehen.
01:05:55: Es gibt einfach Lösungen, Die kann strategisch von der Positionierung für jemanden sinnvoll sein.
01:06:03: Die können positive Aufmerksamkeit generieren.
01:06:06: Das Thema AI hilft einfach gerade in ganz, ganz vielen Unternehmen, den Personen, die solche Projekte treiben, sich selber zu positionieren.
01:06:19: Diese Gefühl dafür zu bekommen, die persönliche Motivation dahinter.
01:06:25: Wir diskutieren bei uns in der Firma Also innerhalb von Cascapital, nicht nur über Unternehmen, sondern über Märkte und über Trends.
01:06:34: Und das Bild, was wir gerne dafür benutzen, ist, was wir intern Gravity nennen.
01:06:42: Bestimmte Themen, Technologien entwickeln einfach Gravity und bringen dadurch Dinge in Bewegungen.
01:06:53: Sie ziehen Leute an, die in dem Bereich gründen oder... in Stand-ups arbeiten wollen.
01:06:59: Sie ziehen Kapital an, sie ziehen mediale Aufmerksamkeit an, sie ziehen aber auch Kunden an, weil sie einfach gerade eine Motivation haben, die kann von oben kommen, die kann drinnen sich sein, bei den Leuten sich mit bestimmten Themen zu beschäftigen.
01:07:14: Und diese Gravity macht wahnsinnig viel möglich.
01:07:19: Und ein Teil der Diskussion bei uns ist dann immer, glauben wir, dass dieses Thema oder dieses Marktsegment aktuell oder aber auch in den nächsten Jahren ausreichend Gravity haben kann, um einfach Dinge in Bewegung zu bringen, um mit so einer Firma dann auf eine relevante Größe zu
01:07:41: kommen.
01:07:45: Und diese Faktoren auch irgendwie darin gespielt zu bekommen in so einem Ref-Call.
01:07:50: Das
01:07:51: ist Teil der Grund, warum wir die Gespräche führen.
01:07:55: Wie total wichtig warst du, du auch gesagt hast zu dem Thema, was hat die Person da eigentlich?
01:08:01: Davon.
01:08:02: Und das ist etwas, das ich auch versuche, tagtäglich mit den Grünen, mit denen ich zusammen arbeite, zu predigen.
01:08:08: Am Ende ist der Person, die da sitzt, wenn man ganz viel näher denkt, das Unternehmen scheißegal.
01:08:13: Es geht jedem um seinen eigenen Vorteil.
01:08:16: Das heißt, wie kann diese Person es schaffen?
01:08:18: Na klar, dass das Unternehmen erfolgreicher wird.
01:08:21: Aber am Ende möchte diese Person gut dastehen und du musst es schaffen.
01:08:30: dass du dieser Person hilfst zum Helden zu werden am Ende.
01:08:33: Es geht darum den Kunden erfolgreich zu machen und der Kunde ist genauso die Person wie das Unternehmen.
01:08:41: Und es ist wahnsinnig hilfreich, wenn das allerbeste ist, wenn der Champion des Kunden wegen der Lösung Karriere macht.
01:09:00: Da wird man immer selber als Anbieter, als Start-up von profitieren.
01:09:05: Man hilft diesen Weg, für jemanden zu eröffnen, möglich zu machen.
01:09:10: Und Karrieremachen kann heißen, in eine neue Rolle reinzukommen, kann heißen, mehr Budget zu bekommen.
01:09:18: Ganz, ganz viele Aspekte.
01:09:21: Und das ist etwas, was wir aktiv suchen und versuchen, ein Gespür dafür zu bekommen.
01:09:26: ein Thema tragweite Potenzial, genau dabei zu helfen.
01:09:31: Und wir haben zum Beispiel bei uns intern unterscheiden wir sehr stark zwischen Lösungen, die Kosten sparen und Lösungen, die eher helfen mehr Umsatz zu generieren, neue Dinge möglich zu machen.
01:09:45: Das können auch Technologien sein.
01:09:48: Das erste Segment des Kostensparns finden wir nicht besonders spannend.
01:09:53: Wir finden das immer das schlechteste Argument in dem Pitch.
01:09:57: Wir helfen unseren Kunden so und so viele Kosten einzusparen, so und so viele Mitarbeiter einzusparen.
01:10:07: Finden wir nicht sexy, weil würde gesagt, jede Euro, die ich dann für meine Lösung auch abrechnen will, die das möglich macht, geht gegen meine eigene Value-Proposition.
01:10:21: Wir finden die Gegenseite viel, viel spannender.
01:10:24: Und um es mal ganz plakativ zu machen, die wenigsten Leute sparen an den Salesforce-Dezenzen, die dafür da sind, einen weiteren Mitarbeiter oder Mitarbeiterin für den Vertrieb einzustellen.
01:10:36: Weil es einfach viel, viel positive assoziiert ist.
01:10:40: Und sowas suchen wir.
01:10:41: Stell' vor der Runde.
01:10:44: Mit welchen Board-Membern, du bist schon einigen Boards gesessen, tust du es immer noch.
01:10:49: Welchen Board-Membern arbeitest du besonders gerne zusammen?
01:10:53: Ich hab da wahnsinnig viel erlebt.
01:10:55: mit vielen Leuten in vielen Diskussionen gesessen.
01:10:59: Jemanden, den ich wahnsinnig schätze, ist Max Klausen.
01:11:07: Solo GP von System One.
01:11:09: Es gibt so viele, mit denen ich irgendwie das Vergnügen hatte, von denen ich wahnsinnig viel lernen konnte.
01:11:23: Der fällt mir gerade als allererster ein, weil er einfach ein total offener Gesprächspartner ist.
01:11:31: und die man auch mal schnell Ideen diskutieren kann in Themen, in denen man zusammenarbeitet, aber auch in Themen, wo man auch einfach mal eine Meinung braucht.
01:11:41: Wenn wir uns schon bei Early Stage Fonds sind, System One ist so einer, in welche zwei, drei in Deutschland würdest du investieren?
01:11:51: Ich bin riesiger Fan von Backtrace Capital, auch ein neuer Fonds, gründet von Michael Münix, Dominik Trubschall.
01:12:03: Ich bin dann... großer Fan von SI Ventures aus Leipzig.
01:12:10: Gründet von zwei Leuten, die ursprünglich gar nicht aus der Ventures Szene kamen, sondern in London, in der, wie ich immer gerne sagen, zu Ihnen Hochfinanz gearbeitet haben.
01:12:20: Sollten Sie die ersten zwei, die mir durch den Kopf gehen?
01:12:27: Jetzt darfst du nochmal ein, zwei Dienstleistern was Gutes tun.
01:12:30: Wer sind ein, zwei Dienstleister, die du empfehlen könntest?
01:12:33: Rechtsberater, Recruiter?
01:12:39: M&A-Boutique?
01:13:13: Parklade hier aus Hamburg, Dragstar aus Süßeldorf und Berlin.
01:13:22: Leute, die es sehr schätze, so ein bisschen die in einem anderen Segment unterwegs sind.
01:13:30: Viel zu viele.
01:13:33: Das ist eine gute Frage.
01:13:45: Nicht in der individuellen Firma.
01:13:49: Ich kann nur immer wieder empfehlen, eine Stelle, die es noch gar nicht gab in der Bezeichnung, als ich in dieses Ökosystem gekommen bin, founder-associated, manche nennen es auch tief auf staff.
01:14:08: Es ist eine Rolle, die aus meiner Sicht ideal ist, um Start-up zu verstehen, um Investoren zu verstehen.
01:14:18: um ein bisschen wie so ein Schweizer Taschenmesser wahnsinnig vielen Themen zu arbeiten.
01:14:24: Ich weiß zum Beispiel Portfolio-Unternehmen von mir und von uns OneWare.
01:14:28: Das ist ein Softwareunternehmen, wo es darum geht, KI-Modelle auf kleinere Hardware zu bringen.
01:14:36: Werden bald so eine Stelle besetzen, aber quasi einfach so.
01:14:41: dieser Rolle Founders Associated ist eine wahnsinnig spannende.
01:14:48: Vielleicht hättest du das damals gemacht, wenn es das schon gegeben hatte.
01:14:51: Ich auch.
01:14:52: Das dachte ich gerade.
01:14:53: Schade, dass es das in
01:14:53: unseren Zwanzigern
01:14:54: nicht gab.
01:14:55: Es gab es damals nicht.
01:14:57: Das ist das, was mir gerade durch den Kopf gegangen ist.
01:15:01: Dem kann ich nur zustimmen.
01:15:02: Das ist etwas, das ich Menschen in ihren Zwanzigern, auch bei mir in der Tuhaarts-Community, die ich mitgegründet habe, regelmäßig empfehle.
01:15:09: Man kann wahnsinnig viel sehen.
01:15:11: Man kann wahnsinnig viel auch sich selber ausprobieren.
01:15:16: Ein relevanter Aspekt davon ist, glaube ich, gleichzeitig, dass man belastbar ist, weil es oft Dinge schnell gehen müssen und man sich in viele Dinge neu einarbeiten muss.
01:15:29: Aber es kann wahnsinnig wertvoll sein.
01:15:34: Jan, vielen Dank.
01:15:37: Ganz lieben Dank an dich.
01:15:50: Und wenn du Unterstützung beim Fundraising, M&A, Executive Branding oder Storytelling suchst, melde dich gerne bei
01:16:09: mir.
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